Deutschland ist bekannt für seine Dauercamper. Die wenigsten von ihnen denken an eine Campingversicherung. Diese Versicherung ist genau genommen eine Hausrats- und Gebäudeversicherung für den eigenen Campingplatz. Die grundlegende Vorraussetzung für einen Versicherungsschutz ist jedoch die Vorgabe, dass der Urlauber nur auf offiziellen Campingplätzen “parken” darf. Wer sich also auf eine Tour durch die europäische Landschaft begiebt und seinen Wohnwagen jede Nacht auf einem anderen Parkplatz abstellt, sollte eher an eine gute Kaskoversicherung denken, da die Campingversicherung hier ungültig ist. Bei der Suche nach einer passenden Campingversicherung sollte der Versicherungsnehmer dazu noch auf den Gültigkeitsraum achten. Denn es gibt oft Versicherungen, die nur für “Dauercamping” in Deutschland gültig sind. Es ist es auch kein echtes Problem für Dauercamper eine Versicherung für einen Campingplatz in Italien oder in einem anderen Land in Europa zu bekommen. Dafür muss aber eine spezielle Anfrage an die Versicherungsgesellschaft gestellt werden und die Prämien sind oftmals auch höher.
Bei einer Campingversicherung ist oft sehr viel abgesichert, wie beispielsweise der Fernseher, die Markisen, Anbauten, das Inventar und natürlich der Wohnwagen selbst. Schäden werden dabei übernommen wenn sie durch Wetterbedingungen wie Blitz, Hagel oder Sturm entstehen. Aber auch wenn es auf dem Campingplatz zu Straftaten kommt, beispielsweise Diebstahl, räuberische Erpressung und Vandalismus, ist man mit einer Campingversicherung abgesichert.
Häufig Fahrräder, Surfbretter oder Schlauchboote vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wer eine Jahrespolice für eine Campingversicherung abschließt, hat seine Campingausrüstung aber auch im Winterlager gut versichert.
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